
Was vor knapp einem Vierteljahrhundert mit Arnold Schwarzenegger und natürlich der hässlichen Alien-Visage namens Predator, zu Deutsch Jäger, seinen Anfang nahm, geht ab sofort in den Kinos mit „Predators“ in die dritte Runde – unser entertain.MIND zum Filmstart!
Das „verdammt hässliche“ Filmmonster aus der Werkstatt vom leider verstorbenen Spezialeffekt-Guru Stan Winston hat sich bis heute in Filmen, unzähligen Comics sowie Videospielen – Stichwort: Aliens vs. Predator – eine riesige Fanbase geschaffen. Nach zuletzt zwei Lichtspielhaus-Intermezzi mit H.R. Gigers tödlich-schönen Aliens dürfen sich die Predators jetzt endlich im gleichnamigen Film wieder ohne lästige Mitstreiter auf die Pirsch nach ihrer Lieblingsbeute Homo Sapiens machen. Grund genug für die Masken-Monster, sich dafür die Crème de la Crème der irdischen Söldner vor die Flinte zu holen.
Willkommen zur Weltall-Safari
So staunen der Söldner Royce (Oscar-Preisträger Adrien Brody), das Yakuza-Mitglied Hanzo und eine Handvoll anderer kampferprobter Menschen unterschiedlichster Herkunft nicht schlecht, als sie eines Tages auf einer viele Lichtjahre entfernten Welt erwachen und erkennen müssen, dass sie dazu auserkoren wurden, als Beute für eine Gruppe Predators herzuhalten. Es entbrennt ein Gefecht ums Überleben, denn die Außerirdischen mit den „spacigen“ Dreadlocks haben sich seit ihren letzten Kinoauftritten einige zusätzliche brutale Jagdmethoden und geifernde Treibhunde angeeignet. Und als wäre das noch nicht genug, mischt auch noch eine neue - noch brutalere und hässlichere - Art von Predators bei der Hatz mit. Klar, dass bei solch einem Gipfeltreffen der besten terrestrischen und extraterrestrischen Kämpfer mit Spannung, Horror und vor allem Action nicht gegeizt wird – schließlich muss der Streifen große Erwartungen seitens der Fans erfüllen.
Eine würdige Fortsetzung
Nach der langen Wartezeit ist es erfreulich, dass sich mit Regisseur Antal Nimrod („Kontroll“) und Produzent Robert Rodriguez („Sin City“, „From Dusk Till Dawn“) gleich zwei begnadete Filmschaffende daran gemacht haben, das Sci-Fi-Spektakel – als Verneigung vor James Camersons’ „Aliens“ und John McTiernans Ur-„Predator“ – gebührend auf die Leinwand zu zaubern. In puncto Besetzung ist ihnen das auf jeden Fall gelungen, denn neben Brody dürfen auch „Spider-Man 3“-Venom Topher Grace und „Matrix“-Legende Laurence Fishburne ihre Waffen gegen die ausgefuchste Mord-Maschinerie der interstellaren Waidmänner erheben, um nicht als menschliches Wildbret zu enden. Und wenn die Predators dann zur Jagd blasen und das Chaos beginnt, ist unterhaltsame Kinokost vorprogrammiert ...
Frisch aus dem Kinosaal:
Wir haben den Film bereits für euch angesehen und können Action-Fans eine klare Empfehlung für die unerbittliche Leinwand-Treibjagd geben. Spannung und Effekte passen, Genre-Paradigmen wie beim Original mit Arnold Schwarzenegger werden allerdings keine gebrochen!
Mehr Infos zum Film gibt es unter:
www.predators.at
Bildmaterial © 2010 Twentieth Century Fox