
Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein Zeichentrickfilm mit kleinen grünen Männchen bzw. Außerirdischen an sich beschäftigt. Von daher wäre Planet 51 absolut keine Besonderheit, allerdings präsentiert sich das Setting doch nicht ganz so, wie man es vom typischen Alien-Film gewohnt ist.
Normalerweise würde ein typischer Alien-Film von einer Invasion der Aliens auf der Erde erzählen, von Helden, die diese Invasion mutig zurückschlagen und davon wie nachher wieder alles in Ordnung ist. Ganz anders in Planet 51, denn obwohl am Ende alles wieder in Ordnung ist - schließlich ist der Film auch kindertauglich - erleben wir die Geschichte aus einer anderen Perspektive. Unser Hauptprotagonist Captain Charles „Chuck“ Baker ist ein ganz normaler amerikanischer Astronaut, der als erster Mensch seinen Fuß auf den unbewohnten Planeten 51 setzt. Denkt er zumindest, denn so unbewohnt, wie er glaubt, ist Planet 51 gar nicht. Denn während er die obligatorische amerikanische Flagge auf dem Planeten aufstellt, um ihn so zum Hoheitsgebiet der Vereinigten Staaten zu erklären, hat er eine etwas andere Begegnung der dritten Art. Anstatt die Flagge auf einem unbebauten Fleckchen Erde zu platzieren, hat er diese im Garten einer Vorstadtsiedlung im Stil der amerikanischen 1950er Jahre aufgestellt und damit eine Barbecue-Party unterbrochen. Allerdings mit dem Unterschied, dass das Barbecue von kleinen grünen Männchen zubereitet wird, die vor nichts mehr Angst haben, als einer Alien-Invasion von Aliens, wie Chuck eines ist. Geschockt von seiner Entdeckung versucht Chuck zu flüchten, und vor allem nicht als Ausstellungsobjekt im „Weltall-Museum der außerirdischen Eindringlinge“ zu landen. Er findet beim 16-jährigen Lem Unterschlupf und die beiden entdecken nach und nach, dass sie doch nicht so verschieden sind, wie zuerst angenommen.
Sowohl die Animationen als auch die etwas andere Story wissen bei diesem Familienfilm auf jeden Fall zu überzeugen. Auch die englische Voicecast ist mit Stimmen, wie Gary Oldman, Jessica Biel, John Cleese und Seann William Scott absolut gelungen. Aber auch die deutsche Version braucht sich absolut nicht zu verstecken. Fans von Sci-Fi Filmen werden außerdem jede Menge Seitenhiebe auf Genre-Größen wie etwa E.T., Alien und 2001 entdecken.
Gewinnspiel:

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Gewinnfrage: Von welchem geheimen Testgelände der US-Air Force in Nevada hat Planet 51 seinen Namen?
Einsendeschluss ist der 28. April 2010. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.