Fatih lässt's jetzt auch in Tokio krachen - lest, was er dort alles erlebt!
Donnerstag, 10. Dezember 2009
Tokio - jetzt mit scharf!
Da bin ich nun – in Tokio. In Japan, dem Land der aufgehenden Sonne, und sende euch diese Nachricht aus der Zukunft (schließlich beginnt hier der Tag ganze acht Stunden früher als daheim). Nein, ich habe leider keine Lotto-Zahlen für euch, aber dafür einen kurzen Reisebericht und einige Fotos aus dem fernen Osten!
Es war ein Kraftakt, aber ich habe es nach Japan geschafft! Dafür hat mein ursprünglich über London gehender Flug daran glauben müssen, den ich leider wegen komischen Einreisebestimmungen für Nicht-EU-Bürger nicht antreten konnte. Komisch, wenn ich überlege, dass die Hanns Peter überall ein- und ausreisen lassen, aber vielleicht hätte ich mich das letzte Mal nicht mit der Sturmmaske bei der britischen Botschaft für ein Visum bewerben sollen. Aber was soll’s! Dank des heroischen Einsatzes von Square Enix-PR-Supreme-Commander of Death (der Titel stamm nicht von mir!) Sven konnte der Flug noch am Sonntag umgebucht werden und ich flog mit der guten alten AUA direkt nach Tokio, ohne die britische Insel als potentielle Bedrohung für die hiesige „Wen-auch-immer-mein-Transitvisa-gestört-hätte“-Gruppe zu betreten. War mir durchaus recht, denn in Japan bekam ich nach der Aussage, ich sei wegen eines Interviews mit einem der einheimischen Videospielhersteller hier, sofort das übliche Einreisevisa für 90 Tage. 90 Tage! In England hätte ich nur eines für einige Meter zum nächsten Gate gebr... – lassen wir das Thema lieber Ruhen, schließlich brauch ich noch was, worüber ich im Podcast schimpfen kann.

Hier bin ich also seit zwei Tagen, habe es geschafft, mich in der Gruppe nach Shibuya geleiten zu lassen, konnte den wunderschönen Meiji-Schrein, eines der Highlights in Tokio, NICHT besichtigen und wurde in einem Ninja-Restaurant von „Ninja-Zauberern“ angegriffen, die eingeschüchtert von meinen meisterlichen JuJitsu-Fähigkeiten, es vorzogen, unsere Gruppe mit Kartentricks zu erheitern, anstatt den offenen Kampf zu suchen. Hört sich irre an, aber so in etwa läuft das hier ab, und wir waren wirklich in einem Ninja-Restaurant, wo man Gerichte, wie „Sich im Rauch versteckender Lachs“ bestellen kann und alle Leute verkleidet als japanische Killer herumlaufen. Das mit den Kartentricks stimmt übrigens auch, denn ein Highlight des Restaurants ist ein Zauberer, der mit diversen Spielereien die Leute erheitert. Und das auf höchstem Niveau. Obwohl wir in die meisten Tricks involviert waren und diese direkt am Tisch gezeigt wurden, konnten wir viele Sachen einfach nicht durchschauen, weshalb ich zu dem Schluss gekommen bin, dass der Typ wirklich zaubern konnte! Oder habt ihr eine Erklärung dafür, wie euch jemand vor 15 Paar Augen einen Stapel Karten in die Hand drück, ihr eure Hände zumacht und nach einem Schnippen einen durchsichtigen Plastikquader in der Hand hält? Nein? Eben! Da ich leider noch keine Fotos von dem Schuppen habe, gibt’s hier Videos! Wer mal nach Tokio kommt und etwas zuviel Geld mit hat, sollte diesem Laden unbedingt einen Besuch abstatten!

Weitere Highlights waren meine Versuche, mich alleine in Tokio zu orientieren, was dazu führte, dass ich ungefähr zweieinhalb Stunden brauchte, um zwei U-Bahn-Stationen zu Fuß zum Hotel zu gehen, nachdem ich auch beim zweiten Versuch den Meiji-Schrein zu besichtigen gescheitert war, oder die höfliche japanische Art des Zollbeamten, dem mein Koffer suspekt vorkam. Statt nämlich angeschnauzt zu werden, wurde ich höflichst gebeten mich auszuweisen und gefragt, ob es erlaubt sei in meinen Koffer zu blicken. Mit einem Lächeln zog er dann noch einen Ordner aus einer Schublade und fragte mich ob ich einen dieser Gegenstände habe, während er auf eine Doppelseite mit eingeklebten Bildern von Heroinspritzen, Joints, Extasy-Tabletten und anderen Drogen zeigte. Glücklich darüber, dass er nicht das Cracklabor zum Mitnehmen in meinem Rucksack gefunden hatte, verneinte ich natürlich mit einem Lächeln und erntete großen Dank für meine Kooperation. So lob ich mir Beamte, obwohl ich mich noch immer frage, ob die mich auch mit einem Lächeln abgeführt hätten, wenn ich meine Lieblingsheroinspritze dieses Mal nicht zu Hause gelassen hätte?
Was sich sonst noch alles hier ereignet, ob ich es noch zum Meiji-Schrein schaffe und warum ich eigentlich Tokio unsicher mache, erfahrt ihr in einem nächsten Reisetagebuch sobald ich dazu komme und dann gibt es hoffentlich auch ein paar mehr Bilder von der Stadt!

Bitte entschuldigt die Qualität der Fotos und das es in diesem Bericht noch so wenige sind, aber viel Zeit hatten wir noch nicht und mein SD-Card-Reader hat mich verlassen, weshalb es nur die iPhone-Fotos in den Eintrag geschafft haben.
Hier bin ich also seit zwei Tagen, habe es geschafft, mich in der Gruppe nach Shibuya geleiten zu lassen, konnte den wunderschönen Meiji-Schrein, eines der Highlights in Tokio, NICHT besichtigen und wurde in einem Ninja-Restaurant von „Ninja-Zauberern“ angegriffen, die eingeschüchtert von meinen meisterlichen JuJitsu-Fähigkeiten, es vorzogen, unsere Gruppe mit Kartentricks zu erheitern, anstatt den offenen Kampf zu suchen. Hört sich irre an, aber so in etwa läuft das hier ab, und wir waren wirklich in einem Ninja-Restaurant, wo man Gerichte, wie „Sich im Rauch versteckender Lachs“ bestellen kann und alle Leute verkleidet als japanische Killer herumlaufen. Das mit den Kartentricks stimmt übrigens auch, denn ein Highlight des Restaurants ist ein Zauberer, der mit diversen Spielereien die Leute erheitert. Und das auf höchstem Niveau. Obwohl wir in die meisten Tricks involviert waren und diese direkt am Tisch gezeigt wurden, konnten wir viele Sachen einfach nicht durchschauen, weshalb ich zu dem Schluss gekommen bin, dass der Typ wirklich zaubern konnte! Oder habt ihr eine Erklärung dafür, wie euch jemand vor 15 Paar Augen einen Stapel Karten in die Hand drück, ihr eure Hände zumacht und nach einem Schnippen einen durchsichtigen Plastikquader in der Hand hält? Nein? Eben! Da ich leider noch keine Fotos von dem Schuppen habe, gibt’s hier Videos! Wer mal nach Tokio kommt und etwas zuviel Geld mit hat, sollte diesem Laden unbedingt einen Besuch abstatten!
Diese Toilette hat mich berührt, wir noch keine andere zuvor...
Weitere Highlights waren meine Versuche, mich alleine in Tokio zu orientieren, was dazu führte, dass ich ungefähr zweieinhalb Stunden brauchte, um zwei U-Bahn-Stationen zu Fuß zum Hotel zu gehen, nachdem ich auch beim zweiten Versuch den Meiji-Schrein zu besichtigen gescheitert war, oder die höfliche japanische Art des Zollbeamten, dem mein Koffer suspekt vorkam. Statt nämlich angeschnauzt zu werden, wurde ich höflichst gebeten mich auszuweisen und gefragt, ob es erlaubt sei in meinen Koffer zu blicken. Mit einem Lächeln zog er dann noch einen Ordner aus einer Schublade und fragte mich ob ich einen dieser Gegenstände habe, während er auf eine Doppelseite mit eingeklebten Bildern von Heroinspritzen, Joints, Extasy-Tabletten und anderen Drogen zeigte. Glücklich darüber, dass er nicht das Cracklabor zum Mitnehmen in meinem Rucksack gefunden hatte, verneinte ich natürlich mit einem Lächeln und erntete großen Dank für meine Kooperation. So lob ich mir Beamte, obwohl ich mich noch immer frage, ob die mich auch mit einem Lächeln abgeführt hätten, wenn ich meine Lieblingsheroinspritze dieses Mal nicht zu Hause gelassen hätte?
Was sich sonst noch alles hier ereignet, ob ich es noch zum Meiji-Schrein schaffe und warum ich eigentlich Tokio unsicher mache, erfahrt ihr in einem nächsten Reisetagebuch sobald ich dazu komme und dann gibt es hoffentlich auch ein paar mehr Bilder von der Stadt!
Der Ausblick aus meinem Zimmer im 32. Stock. Tokio geht über den Hoirzont hinaus!
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in GM: Fatih, On Tour!
um
10:21
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